08.
HALLO ALTES LEBEN!

"Wenn du in dein Schicksal einwilligst,
wird es dich leiten,
wenn nicht,
tut es dir Zwang an"

 (c) Lucius Annaeus Seneca



Die südliche Mondknotenstellung in einem Horoskop zeigt das Karma bzw. die früheren Leben an. Die Grundhaltung oder Energie, mit der ein Mensch in dieses Leben tritt, ist mit diesem absteigenden Mondknoten gekennzeichnet. Er zeigt uns unser Verhalten und unsere Gedanken aus vergangenen Leben an. Um treffsichere karmische Aussagen machen zu können, bedarf es immer einen kompetenten Karmaastrologen mit viel Feingefühl, Intuition und Erfahrung.

Wenn wir hier über Karma im Geburtshoroskop sprechen, dann müssen wir auch den Planeten „Saturn“ miteinbeziehen, genauso wie rückläufige Planeten und eingeschlossene Zeichen, die unsere karmischen Altlasten für dieses Leben anzeigen. Manche Menschen leben schon im nördlichen Mondknoten (neue Aufgabe), andere noch im südlichen Mondknoten (frühere Leben). 


Wie können wir erkennen, ob wir im Fluss sind?

Werden wir von Außen mit vielen Problemen konfrontiert (Mangel in allen Formen, große Schwierigkeiten, Stau jeder Art, Krankheiten etc, …), zeigt uns dies an, dass wir vermutlich nicht "im Fluss" sind und nicht nach dem vorgenommenen Lebensplan agieren, den wir vor unserer Geburt jedoch selbst liebevoll gewählt haben, um uns als Seele oder "göttliches Bewusstsein" weiterzuentwickeln. Häufig ist allerdings der von uns gewählte Plan nicht immer der, den unser Ego auch wahrhaben will. Es entstehen Schwierigkeiten und Probleme, weil sich die Seele dieses oder jenes vorgenommen hat, um eine wertvolle Erfahrung für  ihre weitere Entwicklung zu machen, und wir werden dadurch bereits bei der Geburt mit Krankheiten  oder anderen schweren Umständen konfrontiert. In diesem Fall wurde dies jedoch bestimmt karmisch gewählt, um etwas aus früheren Tagen auszugleichen. Trotzdem hat hier die Entwicklung von Mitgefühl, Verständnis und Liebe immer die oberste Priorität. Denn viele Menschen versuchen, für ihre Schwierigkeiten, Probleme oder für ihr eigenes Leiden die Ursache im Außen zu finden und begreifen nicht, dass vieles, was sie in der äußeren Welt vorfinden, sie selbst sind. Alle Ursachen sind im Unterbewusstsein abgespeichert, welches sich dann in der äußeren Welt spiegelt bzw. manifestiert.



Hinter einem südlichen Mondknoten stehen vermutlich oft viele Leben. Letztendlich geht es darum, den südlichen Mondknoten mit dem nördlichen Mondknoten zu vereinen, um damit ganzheitliches Potential zu entwickeln.

Hin und wieder kommt es auch vor, dass unser Südmondknotenmuster in diesem Leben karmisch so verletzt wurde, z.B. durch Eltern, ungünstige Situationen oder anderen Problemen in der Kindheit, dass wir uns an unsere alte Energie erst gar nicht  anzuknüpfen trauen. Dies kann oft ein Vorteil für unsere Seele sein, denn wir wollen in diesem Leben ja eine weitere oder andere Erfahrung machen als in der Vergangenheit.  Man merkt die karmische Wirkung jedoch schon an Kleinigkeiten. Ein Widder-Südmondknoten neigt mehr zum Sturkopf, ist total spontan und lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben. Ein Schütze-Südmondknoten dagegen  ist mit seinem Freiheitsbedürfnis und seinem großen Idealismus erkennbar. Es sind oft nur kleine Merkmale, die das alte Verhalten noch jetzt im Wesenszug aufzeigen. Seien Sie deshalb beim Durchlesen des südlichen Mondknotens einfach ganz ehrlich mit sich selbst - es sieht ja keiner dabei zu! – Viel Spaß beim persönlichen Mondknotencheck!

 

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